Entrümpelung & Haushaltsauflösung in Stormarn und im Herzogtum Lauenburg
Von Ahrensburg bis Geesthacht: Beide Kreise werden von derselben Abfallwirtschaft bedient, aber die Regeln unterscheiden sich von Hof zu Hof erheblich. Wir kennen die Unterschiede und räumen in einem Durchgang.
Inhalt
Ein Entsorger, dreizehn Höfe, verschiedene Regeln
Die Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg haben ihre Abfallentsorgung gemeinsam organisiert: Beide werden von der Abfallwirtschaft Südholstein bedient, entstanden 2008 aus der Fusion der beiden Kreisgesellschaften. Nach Einwohnerzahl ist das das größte kommunale Entsorgungsunternehmen in Schleswig-Holstein, zuständig für über 400.000 Menschen und mit dreizehn Recyclinghöfen im Gebiet.
Für eine Räumung ist das zunächst gut: kurze Wege, dichtes Netz. Der Haken liegt im Detail, denn die Höfe nehmen unterschiedlich viel und unterschiedliches an.
Die Mengengrenzen je Hof
Aus Platzgründen gelten je nach Standort verschiedene Tagesmengen bei der Anlieferung:
Mengen, Annahmebedingungen und Öffnungszeiten ändern sich. Verbindlich sind die Angaben der Abfallwirtschaft Südholstein.
Genau hier liegt der praktische Unterschied zu einer beauftragten Räumung: Wir fahren nicht den nächsten Hof an, sondern den richtigen, und laden in einem Zug. Für Sie zählt das Ergebnis, nicht die Zahl der Fahrten.
Sonderfälle: Nachtspeicher, Dämmstoffe, Bauschutt
- Nachtspeicheröfen, Heizkörper, Badewannen, Thermen. Kein normaler Sperrmüll; die AWSH nennt dafür den Recyclinghof Wiershop als Anlaufstelle. In älteren Häusern taucht so etwas bei Räumungen regelmäßig auf.
- Glas- und Mineralwolle. Vor 1996 hergestellte Mineralfaserdämmstoffe gelten als krebserregend. Da das Alter bei der Anlieferung nicht erkennbar ist, wird generell nur staubdicht in reißfesten Säcken angenommen; für gekennzeichnete Spezialsäcke nach TRGS 521 gelten eigene Regeln.
- Bauschutt. Unbelasteter Bauschutt ist getrennt zu entsorgen, und in Ahrensburg, Lauenburg und Trittau werden Bauschutt und gipshaltige Abfälle nicht mehr angenommen.
- PUR-Schaumdosen. Montage- und Bauschaum gilt als Schadstoff und gehört weder in den gelben Sack noch in den Restabfall oder den Bauabfallcontainer.
Wir gehen damit so um wie überall: Bei der Besichtigung sagen wir Ihnen, was wir sehen, kalkulieren solche Positionen offen und packen fachgerecht. Nachträgliche Überraschungen auf der Rechnung gibt es nicht.
Die Orte in beiden Kreisen
Direkt angrenzend: Hamburg und Lübeck.
Häufige Fragen
Warum kann ich in Ahrensburg nur einen Kubikmeter pro Tag anliefern?
Aus Platzgründen gelten auf den AWSH-Recyclinghöfen unterschiedliche Mengenbegrenzungen. In Ahrensburg, Bargteheide, Lauenburg, Ratzeburg und Wentorf ist bei etwa einem Kubikmeter pro Tag Schluss, in Bad Oldesloe und Trittau bei rund drei, während Höfe wie Reinbek, Reinfeld, Lanken und Stapelfeld deutlich größere Mengen annehmen. Wer eine Wohnung ausräumt und das nicht weiß, fährt unter Umständen mehrfach vergeblich.
Wie schnell holt die AWSH Sperrmüll ab?
Neben der regulären Bestellung auf Abruf gibt es einen Express-Service, bei dem das Team laut AWSH innerhalb von drei Arbeitstagen kommt. Auch dabei muss der Sperrmüll bis 6 Uhr morgens an der Straße stehen, und zwar von Ihnen bereitgestellt. Das Heraustragen ist nicht Teil der Leistung.
Wo werden Nachtspeicheröfen, Heizkörper oder Badewannen angenommen?
Diese Dinge gehören nicht zum normalen Sperrmüll. Nachtspeicheröfen, Thermen, Badewannen, Heizkörper, Pumpen und Wasserdruckkessel nimmt die AWSH nach eigenen Angaben am Recyclinghof Wiershop an. Wenn solche Teile bei Ihrer Räumung anfallen, planen wir den Weg dorthin ein.
Was gilt für Mineralwolle und Dämmstoffe?
Mineralfaserdämmstoffe, die vor 1996 hergestellt wurden, gelten als krebserregend. Da sich das Herstellungsdatum bei der Anlieferung nicht mehr erkennen lässt, nimmt die AWSH Glas- und Mineralwolle nur staubdicht in reißfesten Säcken an; für Spezialsäcke nach TRGS 521 gelten eigene Regeln, und die Annahmebedingungen wurden zuletzt angepasst. Wir packen fachgerecht und weisen Sie bei der Besichtigung darauf hin.
Kann ich Bauschutt zusammen mit dem Hausrat entsorgen lassen?
Nein, das muss getrennt werden, und in Ahrensburg, Lauenburg und Trittau werden Bauschutt und gipshaltige Abfälle gar nicht mehr angenommen. Wenn bei einer Räumung Fliesen, Estrich oder alte Bodenbeläge anfallen, kalkulieren wir das als eigene Position und fahren den passenden Hof an.
Welche Orte fahren Sie in Stormarn und Lauenburg an?
Ahrensburg, Bad Oldesloe, Bargteheide, Reinbek, Glinde, Barsbüttel, Trittau, Ammersbek, Großhansdorf, Oststeinbek und Reinfeld im Kreis Stormarn sowie Geesthacht, Schwarzenbek, Mölln, Ratzeburg, Lauenburg an der Elbe, Wentorf bei Hamburg und Büchen im Kreis Herzogtum Lauenburg.
Räumung in Stormarn oder im Herzogtum Lauenburg?
Kostenlose Besichtigung, Festpreis inklusive Anfahrt und Entsorgung, besenreine Übergabe.